Nachlese: Festplattendefekt

Juni 22nd, 2009

Nach langer Zeit möchte ich nun endlich doch noch von meinen Erfahrungen mit dem Reperaturdienst von Gravis berichten… Das Notebook wurde in das Service-Center eingeschickt und war tatsächlich nach weniger als einer Woche wieder zurück. Neben der Festplatte wurde auch die Oberschale des Notebooks ausgetauscht, da diese den Beginn einer Rissbildung zeigte. Da es sich nur um ein optisches Problem handelte, habe ich mit diesem Austausch nicht gerechnet und war daher positiv überrascht.

Zu Hause angekommen stellte ich fest, dass durch Gravis eine Festplatte mit dem ursprünglich installierten Betriebssystem wieder eingebaut wurde: das Notebook lief auf 10.4.9 mit genau den gebundelten Applikationen, die auch bei der Auslieferung bereits vorhanden waren.

Das MacBook habe ich dann einfach an die Festplatte angeschlossen und mit der Leopard Installations-CD gestartet. Die Wiederherstellung vom TimeMachine Backup dauerte etwa drei Stunden - für einen ungeduldig wartenden Freak eine unerträglich lange Zeit. Der Neustart daraufhin erfolgte wieder mit dem nun auf der Festplatte gespeicherten Leopard. Alle Einstellungen waren wieder vorhanden, alle Daten und Dokumente fanden sich an den vorgesehenen Stellen wieder. Ein so einfache Problembehebung hatte ich bislang noch nie.

Ein Hoch auf den Reperaturservice und die Fähigkeiten der TimeMachine!

Erfahrungen mit Apple Service Providern

Dezember 3rd, 2008

Gestern war es leider soweit. Das nette kleine weiße MacBook meiner Ehefrau machte beim Start plötzlich nur noch das gefürchtete “Blip, Blip, Blip” Geräusch, das auf eine unrettbar kaputte Festplatte hinweist.

Während in früheren Zeiten dieser Ton eine hektische Betriebsamkeit und eine existenzbedrohende Panik ausgelöst hat, ist es in den Zeiten heutiger Festplattenpreise kein erschreckendes Ereignis mehr. Eine Festplatte kostet weniger als 100€ und die wertvollen Daten sind auf dem Drobo via TimeMachine sicher bewahrt. Ausserdem habe ich das Notebook bei Gravis erworben und den Safety-Pack erworben - ich wollte mich um diese Probleme ja eigentlich nicht mehr kümmern müssen.

Wie also habe ich auf diesen Hardware-Defekt reagiert? Ich habe das MacBook zusammen mit allen Unterlagen in einen passend liegenden Gravis Store geschleppt und es dort zur Reperatur abgegeben.

Nun ist ein Defekt der Platte eigentlich leicht zu diagnostizieren, sie läuft nicht an und verursacht damit ein fehlendes Laufgeräusch. Zum Ausgleich verursacht der verzweifelt die Spur 0 lesende Schreib-/Lesekopf das oben geschilderte “Blip”.

Nun hätte ich eigentlich erwartet, dass ein Gravis Mitarbeiter mit der Lizenz zum Schrauben den Akku des MacBook entfernt, zwei Schrauben und die Abdeckung löst, die Platte dann herauszieht und durch eine neue ersetzt. An und für sich eine Aktion, die nur wenige Minuten Arbeitszeit erfordern sollte.

Weit gefehlt! Das MacBook geht nun erst einmal in die technische Diagnose, wird also irgendwohin verschickt, um wirklich ganz sicher zu gehen, dass die Platte defekt ist. Danach wird mit der Versicherung geklärt, ob der finanzielle Schaden eine defekten Festplatte wirklich vom Safety-Pack abgedeckt ist. Erst dann wird das System repariert und kann dann von mir abgeholt werden.

Ich bin nun mal gespannt, wie lange dieses Procedere benötigen wird. Ach, hätte ich es doch selbst gemacht, es wäre schneller und billiger gewesen.

Allerdings hätte ich die Sicherheit des Safety-Packs riskiert…

Gelesen: Cocoa Programming for Mac OS X

Juni 19th, 2008

Ich habe bis selten ein Buch ein zweites Mal erworben, wenn es in einer neuen Ausgabe veröffentlicht wurde. Doch bei “Cocoa Programming” bin ich dieses Wagnis einmal eingegangen. Und, um es gleich vornweg zu erwähnen, ich wurde nicht enttäuscht.

Aaron Hillegas hat bereits bei NeXT Erfahrungen mit dem AppKit sammeln können. Aktuell ist er Trainer der Big Nerd Ranch und leitet dort allseits anerkannt Cocoa Programmierkurse. Mit dem vorliegenden Buch ist es ihm wieder einmal gelungen, in einem lockeren, unkomplizierten Ton die Programmierung unter Mac OS X zu erklären. Niemals ist er Lehrbuchhaft oder unnötig kompliziert. Als Leser hat man immer das Gefühl, dass ein Freund die Themen erklärt und in unsicheren Gewässern eine sichere Route anbietet.

Natürlich trifft das vorab Geschrieben auch schon auf die vorangehende Ausgabe seines Buchs zu. Es stellt sich also dir Frage, ob es sich lohnt, gegebenenfalls auch die dritte Ausgabe zu kaufen, wenn man bereits die zweite sein Eigen nennt. Ich kann diese Frage nur für mich beantworten: Ja, es hat sich für mich gelohnt.

Alle Beispiele sind an das mit MacOS X Leopard aktualisierte Framework und an Objective-C 2.0 angepasst worden. Und - man darf das nicht unterschätzen - alle Screen Shots zeigen nun das, was man selbst mit XCode 3.0 auf seinem Bildschirm sieht. Es sind nur einige kleine “Handgriffe” die nun anders sind als vorab. Doch machen diese einen erheblichen Unterschied bei der Verständlichkeit des Textes und des Themas aus.

Neu hinzu gekommen sind Beispiele für das Core Data und Core Animation Framework. Damit erhält man mit dieser Ausgabe auch eine Einführung in diese Themen. Was leider den massiven Änderungen in XCode zum Opfer fiel, ist das Kapitel über den Bau eigener Paletten. Das ist nun ganz anders als vorher. Hier hätte ich doch gerne ein leicht verständliches Beispiel gelesen, wie nun eigene Komponenten wieder erstellt oder fertige Objekt-Zusammenstellungen paketiert und in einer Palette abgelegt werden können.

Alles in Allem kann ich dieses Buch jedem wärmstens ans Herz legen, der sich mit der Cocoa Programmierung unter Mac OS X beschäftigen will. Das Buch bietet in vielen Themen einen guten Einstieg, der sicher in vielen Frameworks durch weiter führende Literatur vertieft werden muss. Aber nach dem Lesen dieses Buchs ist man in der Lage, eine erste eigene vollständige Anwendung unter Mac OS X zu entwickeln. Und dafür lohnt es sich auch, eine neue Ausgabe eines Buchs zu kaufen, das bereits im eigenen Regal steht.

Kalender synchronisieren

Februar 13th, 2008

iCalEs geht eigentlich immer noch um ein altes Problem. Ich habe eine Kalender, den hauptsächlich ich pflege und den Andere - zum Beispiel meine Frau - dann auch lesend nutzen. Natürlich ist es ein wichtiger Kalender, über den wir unsere Aufgaben aber auch alle Freizeitaktivitäten koordinieren. Dabei passiert es dann aber immer wieder, dass auch meine Frau Änderungen an den Terminen vornehmen will muss. Read the rest of this entry »

Gelesen: iMovie 6 & iDVD

Januar 17th, 2008

Am Wochenende habe ich ein weiteres Buch aus meinem Bücherstapel gegriffen, das dort schon sehr lange unbeachtet lag.

Ein Auslöser gerade dieses Buch wieder einmal anzusehen waren die Video Präsentation des Autors David Pogue, die ich mir über iTunes heruntergeladen und angesehen habe. Hier stellt er humorvoll die neuesten elektronischen Gadgets vor. Und für so ein Thema bin ich, wie schon erwähnt, Teil der Zielgruppe. Zudem war dies ein Buch, das eigentlich bereits durch die neue iLife Version inaktuell wurde und ich vor dem Aussortieren wenigstens einmal lesen wollte. Ein “schlechtes Gewissen” Effekt sozusagen…

Das Buch beschäftigt sich nicht nur mit dem Programm iMovie selbst, es enthält auch entsprechende Kapitel um “Dummies” die Auswahl des und den Umgang mit dem DV Camcorder nahezubringen. Dabei umfasst es den ganzen Workflow: Technik der Kamera, Hinweise für Strukturierung einer “Story”, Aufnahme, Schnitt, Gestaltung, Archivierung, Verteilung im Internet, auf CD, DVD und Videoband. Read the rest of this entry »

Sichere Emails mit S/MIME

Januar 16th, 2008

Bits und soIch bin einer der regelmäßigen Podcast Hörer. Einer meiner allwöchentlich erwarteten Podcasts ist dabei der vom “Bits und so” Team. Mit vielen Informationen über elektronische Gadgets jedweder Art (dafür bin ich anfällig, wenn es Strom hat und möglichst viele Knöpfchen zum Spiele) und Diskussionen über Apple Produkte (die sammeln sich bei mir auch so langsam an), die auch noch in einer lockeren Atmosphäre vorgetragen werden, ist er immer wieder für die Unterhaltung in einigen im Stau zugebrachten Stunden gut.

Durch einen Hinweis dieses Podcast-Teams wurde ich vor einigen Tagen darauf hingewiesen, dass jeder (über 13) bei dem Unternehmen Thawte kostenlos Zertifikate für das Signieren privater E-Mails erhalten kann. Das musste ich natürlich auch sofort ausprobieren. Read the rest of this entry »

Web Services mit REST

Januar 6th, 2008

Über die Weihnachtstage habe ich nur weniges von meiner Liste offener Punkte erledigen können. Eines aber ist mir doch gelungen: das Buch Web Services mit REST von Leonard Richardson habe ich nun endlich vollständig durchlesen können.

Das es nun so lange gedauert hat liegt gewiss nicht am Buch oder Thema. Der Schreibstil des Autors ist in der deutschen Übersetzung - das englische Original habe ich bisher nicht eingesehen - ist durchaus lesenswert und auch der Inhalt ist interessant. Dennoch konnte ich mich in den Wochen vor Weihnachten nicht wirklich auf das Thema konzentrieren.

Was ist das Thema dieses Buchs?

Der Autor erläutert primär die Prinzipien des Ressourcen-orientierten Architekturansatzes, der eine einfache wie flexible Möglichkeit bietet, die Daten und Funktionen einer Anwendung für einen remote Zugriff anderen Programmen anzubieten. Grundprinzip einer REST Architektur ist es, alle Datenelemente als adressierbares, im normalen Web verfügbare Repräsentation anzubieten. Durch die Wahl einer geeigneten Repräsentation einer Ressource ist dabei die Verwendung durch die unterschiedlichsten Programme möglich. Read the rest of this entry »

JSON und Java

Januar 6th, 2008

In den letzten ein, zwei Jahren sind die Ansprüche an die Fähigkeiten einer web-basierten Anwendung immer weiter gestiegen. Das liegt natürlich an und basiert auf der sich weiter verbreitenden Ajax Technologie in den unterschiedlichsten Anwendungen, z.B. auch GoogleMail. Man kann angesichts dieses Trends unterschiedlicher Meinung sein, doch auf jeden Fall ist es manchmal ganz praktisch, dass hier auch grundlegende Basistechologien entwickelt wurden, die manches Extra-Feature ermöglichen.

Bei der Erweiterung einer Web-Anwendung wollte ich nun das Standard-Widget einsetzen, das sicherlich als erstes in jeder Ajax Anwendung eingesetzt wird: ein Autocompleter. Das Szenario war ein wenig komplizierter, parallel zu den Auswahlwerten sollte auch zusätzliche Informationen parallel mit übertragen werden. Das Erzeugen und Auswerten einer XML Datenstruktur war dann schnell ein wenig unübersichtlich.

Ich bin dann auf die Idee gekommen, ein JavaScript Objekt in JSON Notation zu erzeugen und dieses als Kommunikationsmedium zu nutzen. Unterstützt wird das durch einige Java Klassen, das Lesen und Schreiben der Datenobjekte in dieser Notation unterstützten. Eine entsprechende Webseite dokumentiert, welche Möglichkeiten hier in Java bestehen diese Strukturen zu manipulieren. Mit diesen Klassen war es ein Leichtes, eine entsprechende Erweiterung in meine Tapestry-basierte WebAnwendung zu integrieren.

Und übrigens…. Natürlich gibt es auch eine entsprechende Unterstützung für Cocoa basierte Applikationen. Mit CocoaJSON und BSJSONAdditions stehen zwei Objective-C Implementierungen bereit, die ich aber bislang noch nicht habe ausprobieren können.

Diese Repräsentation der Datenstrukturen in JSON ist für mich jedenfalls eine Basis um den Ajax Einsatz in WebAnwendungen zu erleichtern und eine flexibel nutzbare Repräsentation für die Resourcen eines REST WebService anzubieten.

Update

Ich habe heute zufällig eine weitere JSON Implementierung für Cocoa gefunden.

Ertappt: Apple addicted

Dezember 30th, 2007

69%How Addicted to Apple Are You?

Ich denke, das Ergebnis verlangt nicht nach weiteren Worten….

Apples CALDAV Server für Linux

Dezember 30th, 2007

Nachdem ich ein interessantes Howto gefunden habe in dem die EInrichtung des Apple CalendarServer auf einem Vanilla Linux System beschrieben wird, habe ich das sogleich einmal ausprobiert. Read the rest of this entry »